Osterferien 2019 mit dem Dino

Die Osterferien waren voll mit den verschiedensten Aktionen. Wir hatten jede Menge Spaß und auch das Wetter hat sehr gut mitgespielt. 

Den Start machte die Mädchengruppe vom 15. bis 18. April. Zusammen mit Maphi aus dem Dino und Doris aus dem Route 66 ging es für sieben Mädchen im Alter von 8-12 nach Grattersdorf auf den Reiterhof der Familie Mühlbauer. Dort warteten viele Pferde auf einen Ausritt. 

Im Wald gibt es viel zu entdecken!
Wer reiten will der muss auch beim Saubermachen helfen :)

Neben den Pferden gab es noch allerhand andere Dinge zu sehen. Der Hof bot Platz zum Spielen und zum Entdecken. Ebenso wurde die Kreativität der Mädchen gefragt, als es darum ging die Steckenpferde für zu Hause zu bemalen. Und den kleinen oder großen Hunger bekämpften unsere beiden Betreuerinnen ganz hervorragend.

Hier entstehen Steckenpferde zum mit nach Hause nehmen
Fürs leibliche Wohl sorgt hier die Doris mit lecker Pfannkuchen :)

Am Montag, den 22. April gab es dann ein Spektakel für unsere Dino Oldies. Wie es die Tradition am Ostermontag so will, versammelte sich die ehemalige Generation zum jährlichen Weißwurstfrühstück. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Kein Wölkchen hing am Himmel. Da schmeckt die Weißwurst doppelt gut :)

Sonnenschein ist was Feines
Und nach dem Essen sollst du ruhen ;)

Um 14 Uhr startete dann das Ostereiersuchen der SPD. Unsere Ehrenamtlichen bewirteten die Eltern und die Kinder mit Kaffee und Kuchen und unser Raphael gab einen tollen Osterhasen in pink ab ;) 

Hasi x) Danke an unsere tollen Helferinnen und Helfer :)

Am Mittwoch, den 23. April wurde es abenteuerlich. Für 12 Kinder im Alter von 8-12 Jahren ging es in den Dungeon des Heldenverlieses in Kirchheim. Dort mussten die Krieger, Elfen und Magier Aufgaben erfüllen und sich ins nächste Level spielen.

Fleißig am Kartentauschen :)

Den Abschluss machten wir am Donnerstag, den 24. April mit unserem Wildbienentag. Sylvia Rein vom BUND Naturschutz erklärte 11 Kindern im Alter von 8-12 Jahren die Welt der Bienen. Wir lernten zum Beispiel, dass eine Wildbiene höchstens zehn Wochen alt wird und im Gegensatz zur Honigbiene alleine lebt. Außerdem hat die Biene nur einen Fressfeind unter den Vögeln, nämlich den Bienentöter.

Mit der Biene von der Blüte zum Apfel

Anschließend durften die Kinder ein Fangspiel „Biene gegen Bienentöter“ spielen und nach dem Mittagessen gab es noch ein Nistspiel. Die Kinder mussten eine Niströhre aus Zweigen bauen und in die Röhre einen Kieselstein als Ei legen. Anschließend mussten sie Pollen in Form von Mehl finden und ins Nest bringen. Zuletzt mussten sie noch Nektar (Leitungswasser) in ihrem Strohhalm – Rüssel zum Nest transportieren und die Brutkammer mit Gras verschließen. So lernten die Kinder, wie anstrengend es für eine Wildbiene ist ein Nest zu bauen und sich um den Nachwuchs zu kümmern.

Eine Hand voll Pollen
Das fertige Nest

Natürlich erkundeten wir auch den Wald hinter dem Dino. Dort fanden wir ganz viele Honigbienen, aber auch tolle essbare Pflanzen. Den Kinder schmeckten besonders die jungen Buchenblätter und der Sauerklee, aber auch die Goldnessel mit ihrem süßen Nektar lockte nicht nur Bienen sondern auch hungrige Kinder an ;)

Waldspaziergang
Sauerklee schmeckt fein

Zum Schluss bauten wir noch eine Nisthilfe aus Konservendosen und Bambusstecken. Außerdem versuchten wir einen Holzstamm im Wald zu zersägen um ihn zu einem natürlichen Bienenhotel umzubauen. Leider hat die Zeit und Kraft dann nicht mehr ausgereicht. Wir werden das Projekt aber weiter fortführen und unser Freigelände bienenfreundlicher gestalten.